
Jahreslosung 2026
Der Vers "Siehe, ich mache alles neu!" steht im 21. Kapitel der Offenbarung. Johannes beschreibt in einer Vision, wie Himmel und Erde neu geschaffen und Tränen, Tod und Leiden überwunden werden. Für Johannes geht es bei dem Text nicht nur um eine oberflächliche Veränderung. Vielmehr wünscht er sich eine tiefgreifende Verwandlung der Welt und des eigenen Lebens. Die alte Welt soll dabei nicht überdeckt, sondern überwunden werden. Gott wird wiederum nicht als ein distanzierter Beobachter geschildert, sondern als handelnder Gott, der heilt und Hoffnung schenkt.
In einer Welt voller Krisen, Kriege und Unsicherheit bildet der Bibeltext von Johannes eine ganz neue Option, ein Gegenentwurf. Der Text erinnert uns daran, zu hoffen und zu vertrauen. Und er ruft uns dazu auf, die Welt mitzugestalten und zu verbessern. Die Vision des Reich Gottes bildet dabei keine ferne Utopie, sondern eine sehr konkrete Einladung, uns dieser Utopie ein wenig zu nähern – indem wir in unserem Umfeld für Frieden, Vergebung und Liebe sorgen.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und Gottes Segen zum Neubeginn!
(Text im Original von www.bayern-evangelisch.de)
Mit dieser Verheißung der Jahreslosung 2026 wird auch in der Lukas-Gemeinde Bubenreuth alles neu:
Bubenreuth heißt die Pfarrerin Julia Schwab herzlich willkommen.
Herzliche Einladung zum Einführungsgottesdienst am Sonntag, 1. Februar 2026 um 16.00 Uhr in der Lukaskirche.
Anschließend wird gemeinsam das Ende der Vakanz und der neue Anfang gefeiert. Bei einem kleinen Imbiss gibt es viel Zeit, um miteinander zu plaudern und Pfarrerin Schwab kennenzulernen.
Um Anmeldung bis zum 22.1.2026 per Anruf oder Mail (09131-28258, pfarramt.bubenreuth@elkb.de), wird gebeten.
Mit herzlichen Grüßen
im Namen des Kirchenvorstandes
SOUNDS OF HEAVEN
Ein musikalischer Gottesdienst mit Liedern von ABBA!
Herzliche Einladung ins Stockflethhaus nach Langensendelbach, Kochfeldstraße 2 c.
Im Anschluss fröhliches Beisammensein nach dem Motto: Jeder bringt was mit - alle werden satt.
- Samstag, 07.02.2026, 18.00 Uhr
- Stockflethhaus
Du entscheidest. Wir begleiten. - Landesbischof bietet jungen Leuten Beratung zum Wehrdienst an
Die ersten jungen Leute in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Bundeswehr. Darin werden sie gefragt, ob für sie ein Wehrdienst infrage kommt. Aus diesem Anlass schreibt auch der bayerische evangelische Landesbischof Christian Kopp 22.000 junge Erwachsene des Jahrgangs 2008 an. Er macht in seinem Schreiben darauf aufmerksam, dass es Beraterinnen und Berater der Kirche zu Fragen rund um Wehrdienst, Freiwilligendienst und Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen gibt, teilte die Landeskirche am Dienstag mit. Die über 40 Berater würden eine niedrigschwellige Kurzberatung anbieten. Bei konkreteren Fragen zur Realität in der Bundeswehr, zu den Jugendfreiwilligendiensten oder zur Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen könnten sie die Hilfesuchenden an die Arbeitsstelle „kokon“ für konstruktive Konfliktbearbeitung in der Landeskirche in Nürnberg verweisen, informiert die Landeskirche.
Innere Stimme verstehen
Tausende junge Menschen würden gerade darüber nachdenken, wie sie sich in einer unruhigen Welt für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit einsetzen könnten, schreibt der Bischof. Aus evangelischer Sicht sei die persönliche Gewissensentscheidung zentral. Kopp weist darauf hin, dass es unterschiedliche Wege gebe, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Der Dienst in der Bundeswehr könne ein Beitrag zum Schutz der freiheitlich-demokratischen Staats- und Gesellschaftsordnung sein, sei aber in besonderer Weise mit Gewissensfragen verbunden. „Wir können Dir die Entscheidung nicht abnehmen“, heißt es in dem Schreiben, teilt die Landeskirche mit, „aber wir begleiten Dich gern dabei, Deine innere Stimme besser zu verstehen“.
Weiterführende Informationen und Beratungsangebot hier:
Flüchtlingsschutz nicht weiter schwächen
Berlin/Nürnberg, 13. Januar 2026 // Steigender Hunger, Entrechtung von Frauen und Mädchen, die Folgen des Erdbebens: Es gibt viele Gründe, um der anhaltenden Not in Afghanistan zu entfliehen. Doch rund 2,6 Millionen Afghan*innen mussten 2025 aus dem Iran und Pakistan in ihre Heimat zurückkehren, weil sie dort nicht mehr geduldet werden. „Wir erleben auf regionaler Ebene konkret, welche Folgen es hat, wenn politische Interessen wichtiger sind als humanitäre Not. Der Flüchtlingsschutz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Er muss auf internationaler Ebene wieder gestärkt werden“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, mit Blick auf die heute beginnende UN-Konferenz zu Flüchtlingsfragen in Genf.
Mehr als 800.000 afghanische Flüchtlinge mussten laut UN-Angaben zwischen April und November Pakistan verlassen. Dort leben weiterhin rund zwei Millionen Afghan*innen. Die Zahl der Hungernden steigt in Afghanistan unterdessen an: Laut UN-Schätzungen haben in den kommenden Monaten mehr als 17 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Fast 23 Millionen sind auf Hilfe angewiesen. „Wer unter den aktuellen Umständen Menschen zwingt, nach Afghanistan zurückzukehren, verstößt gegen fundamentale Regelungen des Flüchtlingsschutzes. Es stehen weder genug Ressourcen zur Verfügung, noch ist es sicher für alle Geflüchtete“, betont Martin Keßler. Ein UN-Bericht hatte im Juli zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Rückkehrer*innen angemahnt, darunter Festnahmen, Verfolgung und Folter.Vor allem die Lage afghanischer Frauen hat sich 2025 weiter verschlechtert. Gesellschaftliche Teilhabe bleibt ihnen fast vollständig verwehrt. UN-Berichte weisen darauf hin, dass nur noch etwa fünf Prozent der Mädchen Zugang zu weiterführender Bildung haben. Alternative Bildungsangebote wie Online-Kurse mussten aufgrund wachsender Sicherheitsrisiken eingestellt werden. Jede fünfte Rückkehrerfamilie aus Pakistan wird von Frauen geführt. Strikte Restriktionen der Taliban-Regierung sorgen jedoch dafür, dass Frauen häufig von den Verteilungen ausgeschlossen sind und dadurch nur über Umwege Hilfe erhalten.Mit Partnern setzt dich die Diakonie Katastrophenhilfe im Osten Afghanistans dafür ein, die Lage für Rückkehrer*innen und Aufnahmegemeinschaften zu verbessern. Rund 25.000 Menschen erhalten finanzielle Hilfe oder technische Unterstützung in der Landwirtschaft, um ihre Ernährungssituation zu verbessern. Zudem werden sie in Katastrophenvorsorgemaßnahmen eingebunden. Besonders von Frauen geführte Haushalte sollen damit erreicht werden.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:
Diakonie Katastrophenhilfe Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Flüchtlingshilfe weltweit
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Kommunalpolitik kümmert sich um die Daseinsvorsorge, um Wasser, Energie, Müllbeseitigung oder Brandschutz. Sie fördert Wirtschaft, Soziales und Bildung, Sport, Gesundheit und Pflege. Sie engagiert sich für Kultur, Jugendarbeit und Heimatpflege. Sie ist die politische Ebene, die besonders nahe am Menschen ist. Wir kennen diejenigen persönlich, die für politische Entscheidungen verantwortlich sind. Deshalb ist Kommunalpolitik das Aushängeschild demokratischer Politik, deshalb brauchen wir dafür engagierte Demokratinnen und Demokraten. Als Kirche wollen wir nicht in erster Linie von der Seitenlinie kluge Kommentare abgeben oder nur fragen, ob "die Politik liefert". Wir ermutigen alle, die sich bei einer demokratischen Partei oder Vereinigung engagieren und für ein kommunalpolitisches Mandat kandidieren. Wir wollen, dass sich Christinnen und Christen mit ihren Überzeugungen und Werten in die Kommunalpolitik einbringen. Wir stehen an der Seite derjenigen, die kandidieren und unsere Demokratie stärken. Wir unterstützen sie, gerade dann, wenn es zu Anfeindungen, Hass, Hetze und Pöbeleien kommt. Alle demokratischen Mandatsträger sollen wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.
Deshalb engagieren wir uns als ELKB im Vorfeld der bayerischen Kommunalwahlen, die am 8. März 2026 stattfinden. Deshalb starten wir die Kampagne: „Unser starkes Kreuz für Demokratie“ (www.unser-starkes-kreuz.de) Den Auftakt zu unserer Aktion lieferten Landesbischof Christian Kopp und Kardinal Marx am 25. Juli mit ihrem Wahlaufruf, wo sie insbesondere Christinnen und Christen dazu aufriefen, nicht nur wählen zu gehen, sondern auch zu kandidieren. Der Landeskirchenrat hat in seiner Septembersitzung eine Regelung getroffen, in der die Unvereinbarkeit der Übernahme eines kirchlichen Leitungsamtes mit der Kandidatur für gesichert extremistische, menschenfeindliche und völkische Parteien festgestellt wurde.
SPENDENFREUDE: Soziale Gruppen in Erlangen erhielten Geschenke von Studierenden.
Mit einer Dankandacht und der Geschenkeübergabe an soziale Organisationen im Pfarrzentrum St. Bonifaz ging die Geschenkebaumaktion der Studierenden der Katholischen Hochschulgemeinde und der Evangelischen Studierendengemeinde zu Ende. Fast drei Wochen lang standen 13 Tannenbäume mit bunten Kärtchen und den Geschenkewünschen von zwölf verschiedenen sozialen Einrichtungen im Erlanger Stadtgebiet. Bei der Übergabe waren alle Beteiligten überwältigt, welch Resonanz die Aktion wieder gefunden hat, teilte die KHG in einer Pressemitteilung mit. Geschätzt 850 bis 900 Geschenke konnten an folgende Organisationen übergeben werden: Caritas, Diakonie, Bahnhofsmission, Erlanger Tafel, Kulturtafel, Mama Mia, AWO-Flüchtlingsberatung, Sozialdienst Katholischer Frauen, Grünes Sofa und der Mütter- und Familientreff.
Die Einrichtungen stellten nach der Andacht kurz ihre Arbeit vor und berichteten, wie und wem diese Geschenke zugutekommen. Ihr Dank galt vor allem den 18 Studierenden, die als Baumbetreuer an der Aktion beteiligt waren.
o.T. (Leitpfosten-Rhombentriakontaeder) 2025 zu Advent und Weihnachten 2025 in der Neustädter Kirche Erlangen
„Auch wenn der Künstler seine Installation bewusst ohne Titel lässt, liegt die Assoziation zu einem Stern nahe - gerade in der Adventszeit, wo wir als Christinnen und Christen nach dem Stern von Bethlehem Ausschau halten. Das sehr ‚irdische‘ Material aus aussortierten Leitpfosten, die schmutzig sind und beschädigt, spiegeln die theologische Vorstellung, dass Gott ganz Mensch wird und das verletzliche und beschädigte Leben mit uns teilt. Und doch bringt er den himmlischen Glanz mit zu uns und hinein in alle Dunkelheit.“ (Pfr. Thomas Zeitler)
- von Advent 2025 bis Lichtmess 2026
- geöffnet ist Di-Sa von 11 bis 14 Uhr (nicht am 24.-27.12./31.12.25 und 1.1.26) , und natürlich zu Veranstaltungen und Gottesdiensten.
- Philipp Selig ist am 21.12., den 4. Advent, um 11 Uhr nach dem Gottesdienst beim Kirchencafé für ein Künstlergespräch anwesend!
Über den Künstler: Philipp Tim Selig (*1991) ist ein junger Nürnberg Objektkünstler, dessen Arbeiten sich durch kreative und spielerische Transformation von eher groben und auf den ersten Blick unscheinbaren Materialen auszeichnet. Er begegnet diesen (oder sie ihm?) als Fundstücke auf Baustellen, Straßenmeistereien, beim Sperrmüll und auf Deponien, nimmt sie in Obhut und veredelt sie zu klaren und sprechenden Installationen und figürlichen Objekten.
Die Kirchengemeinde Hemhofen hatte Grund zum Feiern. Das Franziskushaus in Röttenbach feierte sein 30jähriges Jubiläum. Das Wochenende wurde durch eine Andacht mit der Aufführung des Sonnengesangs von Gustav Gunsenheimer eröffnet. Das Vocalquartett der Kirchengemeinde unter Leitung von Erich Koch musizierte gemeinsam mit Silvia Müller am Klavier und Jodi Bertog an der Flöte. Viele Gäste waren anwesend, unter anderem der ehemalige Pfarrer Klaus Eyselein mit seiner Frau Dörthe, die viel Zeit beim Bau des Hauses investierten und das Haus von Beginn an mit Leben füllten.
Am Samstag trafen sich Menschen aller Generationen zum Bibelerzähltag im Haus. Die Besucherinnen und Besucher hörten neben biblischen Geschichten auch die Geschichte vom Bischof Nikolaus in Myra. Es wurde gebastelt, getanzt, gelacht und zugehört. Ein abwechslungsreicher Nachmittag bot viele verschiedene Möglichkeiten zum Kennenlernen von Geschichten. Ein Zelt schenkte Platz für Ruhe und das Schwungtuch bewegte alle Anwesenden.
Mit einem Festgottesdienst endete am Sonntag das Festwochenende. Als Ehrengäste hielten Adam Hasenberger für die Ökumene und Bürgermeister Ludwig Wahl für die Kommune Röttenbach ein Grußwort. Der anschließende Empfang schuf Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und anzustoßen. Eine sorgfältig vorbereitete Präsentation ließ alle Anwesenden einen Streifzug durch 30 Jahre Franziskushaus unternehmen.
Voller Dankbarkeit blickt die Kirchengemeinde auf ein gelungenes Festwochenende zurück. Bereichert wurde es durch zahlreiche helfende Hände, viel Herzblut und die große Vielfalt an Gästen.
Pfarrerin Christiane Börstinghaus freut sich über das gelungene Jubiläum und meint: „Ich bin sehr dankbar für alle guten Dinge, die im Franziskushaus in den letzten 30 Jahren geschehen sind!“
Am Freitagabend, den 28. November, kamen über 65 Synodale und Gäste im „KREUZ+QUER – Haus der Kirche“ zusammen, um wichtige Weichen für die Zukunft des Dekanats Erlangen zu stellen. Vor allem standen an diesem Abend notwendigen Strukturreformen im Mittelpunkt.
Die Kirche verändert sich - auch in Erlangen. Rückgehende Mitgliederzahlen und sinkende finanzielle Mittel erfordern nicht nur Sparsamkeit, sondern vor allem kluge Anpassungen der Strukturen, um auch in Zukunft handlungsfähig und attraktive Kirche vor Ort zu bleiben. Per ZOOM wurde Dekanin Christiane Quincke aus Pforzheim zugeschaltet. Sie stellte das vorbildliches Pforzheimer Model der Dekanatsentwicklung vor. Es gilt EKD-weit als wegweisend und kann auch die Erlangener Überlegungen bereichern.
Der zentrale Beschluss: Bildung der Regionen Ost und West
Die Synode fasste den entscheidenden Beschluss, beim Landeskirchenrat die Bildung von zwei Regionen (statt bisher drei) zum 1. Januar 2026 zu beantragen. Dies ermöglicht eine klare Leitungsstruktur, bei der die Dekanspersonen künftig einen Leitungsanteil von mindestens 75 % haben werden, um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Leitung des Dekanatsbezirks wird künftig von zwei Dekanspersonen wahrgenommen:
- Dekanin Gerhild Rüger
- Dekan Dr. Bernhard Petry
Die Umstrukturierung wurde auch durch personelle Veränderungen beschleunigt. Nach der Entscheidung von Oliver Schürrle, den kirchlichen Dienst zu verlassen, wurde für Karola Schürrle eine gute berufliche Perspektive geschaffen. Sie wird weiterhin mit 50 % für die Segen-Service-Stelle tätig sein und mit weiteren 50 % der Gemeinde in Herzogenaurach arbeiten. Sobald die kirchenrechtlichen Genehmigungen vorliegen, kann ihre Stelle in Herzogenaurach entsprechend umgewandelt werden.
Ein emotionaler Abschied: Danke, Tobias Gick!
Zum Abschluss der Synode wurde es feierlich! Tobias Gick, der langjährige Leiter des Kirchengemeindeamts, wurde nach 20 Jahren Dienstzeit in der Verwaltung verabschiedet. Sein Weg ist beeindruckend und zeugt von tiefer Verbundenheit mit dem Dekanat Erlangen: Vom Auszubildenden hat er sich bis zum Leiter des Amtes hochgearbeitet. Die Anwesenden dankten ihm herzlich für zwei Jahrzehnte Engagement, Fachwissen und Loyalität. In der gemeinsamen Diakonie für Nürnberg und Erlangen bleibt er uns in anderer Funktion erhalten.
Für seinen weiteren Lebensweg begleiten ihn unsere besten Segenswünsche.
Kurz & Gut - der Podcast mit Andachten aus der Region
Kirche von zu Hause
Über Gottesdienste im Fernsehen, im Rundfunk und im Internet, aber auch über Andachten zu Hause informiert diese Webseite.


